Ergotherapeutische Praxis · Tirol

Kinder stärken,
Entwicklung begleiten.

„Wir können den Wind nicht ändern – aber die Segel anders setzen.“— Aristoteles

Jedes Kind begegnet Herausforderungen auf seine eigene Art und Weise. Manchmal braucht es gezielte Unterstützung, um seinen individuellen Weg zu finden und seine Stärken zu entfalten. In meiner Praxis begleite ich Kleinkinder, Kinder und Jugendliche sowie deren Bezugspersonen dabei, neue Möglichkeiten zu entdecken, Fähigkeiten zu entwickeln und mit Zuversicht den Alltag zu meistern. So machen wir uns gemeinsam auf die Suche nach „Ergoalltagsinseln“.

Therapeutin spielt mit einem Kind in der PraxisMit allen Sinnen lernen

Jedes Kind trägt seine Entwicklungs­möglichkeiten bereits in sich.

Stärken sichtbar machen

Ich baue auf vorhandenen Fähigkeiten auf und mache sie für Kind und Familie erlebbar.

Den eigenen Weg gehen

Jedes Kind entwickelt sich in seinem eigenen Tempo – ich begleite es auf seinem individuellen Weg.

Wachsen lassen

Manchmal braucht es nur die passende Unterstützung, damit Potenziale wachsen können.

Mein Therapieansatz

Vier Haltungen, die jede Stunde tragen.

Die Therapie erfolgt spielerisch, alltagsnah und individuell angepasst – orientiert an dem, was für Ihr Kind bedeutungsvoll ist.

01

Ressourcenorientiert

Ich baue auf Stärken auf und mache vorhandene Fähigkeiten sichtbar.

02

Klientenzentriert

Ich unterstütze Ihr Kind dabei, seine Möglichkeiten optimal zu nutzen, um freudvoll und selbstwirksam zu handeln.

03

Betätigungsorientiert

Die Therapie orientiert sich an bedeutungsvollen Aktivitäten des Kindes.

04

Familienzentriert

Ich bestärke und begleite Sie als Eltern und beziehe Bezugspersonen aus Kindergarten, Schule und Umfeld aktiv mit ein.

Womit ich arbeite

Je nach Entwicklungsstand und Bedürfnissen kombiniere ich unter anderem:

BewegungsangeboteSensorische ErfahrungenKreative MaterialienKonzentrationsspieleFeinmotorische ÜbungenAlltagssituationenElternberatung & Umfeldbegleitung
Wann kann Ergotherapie unterstützen

Alltagsbeispiele aus der Pädiatrie.

Vielleicht erkennen Sie Ihr Kind in einem dieser Bereiche wieder. Das ist ein guter Ausgangspunkt für ein erstes Gespräch.

Selbstständigkeit im Alltag

  • Anziehen, Zähne putzen oder Essen klappt nur mit viel Unterstützung
  • Konfliktreiche Routinen am Morgen oder Abend
  • Organisieren von Schulsachen fällt schwer
Schritt für Schritt selbstständig bewältigen.

Kindergarten & Schule

  • Hält Stift verkrampft, Handschrift ist kaum lesbar, das Schreiben strengt sehr an
  • Malen, Ausschneiden oder Basteln fällt schwer
  • Selbständiges Erledigen von Arbeitsaufträgen und Hausübung ist herausfordernd
Bessere Teilhabe im Kindergarten- und Schulalltag ermöglichen.

Bewegung & Spiel

  • Stolpert häufig, vermeidet Klettern
  • Angst beim Balancieren
  • Ball fangen fällt schwer
  • Wirkt ungeschickt bei Bewegungsspielen
Sicherheit, Koordination und Selbstvertrauen stärken.

Aufmerksamkeit & Konzentration

  • Beginnt vieles, beendet es nicht
  • Lässt sich leicht ablenken
  • Bleibt nur kurz bei einer Aufgabe
  • Verliert Material & Aufträge
Aufmerksamkeit & Ausdauer altersgerecht aufbauen.

Emotionen & Selbstregulation

  • Wird schnell wütend, kann schwer warten
  • Empfindlich bei Veränderungen
  • Beruhigt sich schwer nach Aufregung
  • Starke Frustration bei Fehlern
Gefühle wahrnehmen & regulieren lernen.

Soziale Situationen

  • Findet schwer Anschluss
  • Gerät häufig in Konflikte
  • Regeln & Abwechseln fallen schwer
  • Zieht sich in der Gruppe zurück
Soziale Situationen und Handlungssicherheit schaffen.

Wahrnehmung & Sensorik

  • Meidet Materialien wie Sand oder Knete
  • Empfindlich auf Geräusche
  • Sucht ständig Bewegung, stößt häufig an
  • Ist übermäßig vorsichtig oder draufgängerisch
Wahrnehmungsverarbeitung gezielt unterstützen.

Erkennen Sie Ihr Kind wieder?

Nicht immer ist eine ergotherapeutische Behandlung notwendig – ein Gespräch schafft Klarheit.

Dann zögern Sie nicht, mich zu kontaktieren
  • Entdecken Sie Ihr Kind in einer oder mehreren dieser Beschreibungen wieder?
  • Gibt es deswegen Schwierigkeiten im Alltag – zu Hause, im Kindergarten oder in der Schule?
  • Sind Sie oder Ihr Kind deswegen beunruhigt?
  • Hat Sie eine betreuende Pädagogin auf eine dieser Verhaltensweisen aufmerksam gemacht?
Ablauf Schritt für Schritt

Der Weg durch die Therapie.

Von der ersten Begegnung bis zur gemeinsamen Förderung im Alltag – transparent und auf Augenhöhe.

1

Erstgespräch & Kennenlernen

Zu Beginn steht ein ausführliches Gespräch mit Eltern bzw. Bezugspersonen, um ein umfassendes Bild des Kindes und seiner Lebenswelt zu erhalten.

  • Aktuelle Anliegen
  • Stärken & Interessen
  • Alltag in Familie & KiGa/Schule
  • Bisherige Entwicklung
2

Befundung & Beobachtung

Eine ergotherapeutische Befundung erfasst Ressourcen, Entwicklungsstand und mögliche Unterstützungsbedarfe.

  • Spielerische Beobachtung
  • Standardisierte Testverfahren
  • Gespräche mit Eltern
  • Bei Bedarf Austausch mit KiGa/Schule
3

Gemeinsame Zielsetzung

Auf Basis der Befundung legen wir individuelle, alltagsnahe Therapieziele fest – und überprüfen sie regelmäßig.

  • Selbständigkeit im Alltag
  • Sicherheit in Bewegungsabläufen
  • Verbesserung von Konzentration/Aufmerksamkeit
4

Die Therapie

In wertschätzender, motivierender Atmosphäre werden durch Spiel und alltagsnahe Aktivitäten genau die Fähigkeiten gefördert, die Ihr Kind im Alltag braucht.

  • Wahrnehmung & Sensorik
  • Grob- & Feinmotorik
  • Grafomotorik
  • Selbstregulation
  • Soziale Kompetenzen

Zusammenarbeit mit Eltern

Eltern sind wichtige Begleiter im Therapieprozess. Regelmäßige Gespräche ermöglichen Austausch über Fortschritte, gemeinsame Zielüberprüfung und praktische Anregungen für den Alltag – so wirken Entwicklungsschritte nachhaltig.

Zusammenarbeit mit Kindergarten & Schule

Bei Bedarf und mit Einverständnis der Eltern erfolgt ein Austausch mit Pädagog:innen, Lehrpersonen oder anderen Fachpersonen, um das Kind im Alltag bestmöglich zu unterstützen.

Therapieleistungen

Womit ich begleite.

Von Befundung und Einzeltherapie bis zur Begleitung im Kindergarten, in der Schule und zu Hause.

Befundung & Diagnostik

  • Standardisierte Testverfahren
  • Gezielte Beobachtungen

Ergotherapie im Einzelsetting

  • Individuelle Förderung
  • Altersgerechte Therapieziele
  • Spielerische Umsetzung

Eltern- & Umfeldberatung

  • Entwicklung verstehen
  • Fördermöglichkeiten im Alltag
  • Gemeinsame Zielsetzung

Interdisziplinäre Vernetzung

  • Beobachtung im Kindergarten
  • Schulbegleitung & Schulbesuche
  • Austausch mit Pädagog:innen

Therapeutisches Klettern

  • Stärkung der Körperspannung
  • Bewegungsfreude wecken

Hausbesuche

  • Nach Absprache in Kindergarten und Schule
  • Im häuslichen Umfeld
Organisatorisches

Der Weg zur Therapie.

1

Kontaktaufnahme & Terminvereinbarung

2

Ärztliche Verordnung besorgen

3

Therapiestart je nach Kapazitäten

4

Bezahlung & Kostenrückerstattung

Verordnung

Ärztliche Verordnung nötig

Ergotherapie darf nur auf ärztlicher Verordnung durchgeführt werden – diese erhalten Sie von Ihrem Haus- oder Kinderfacharzt und muss vor Therapiebeginn bewilligt werden.

Bitte meine Kontaktdaten sowie Überweisungsgrund und Dauer vermerken lassen: 10 Einheiten Ergotherapie à 60 Minuten.

Ich arbeite als Wahltherapeutin der:

ÖGKSVSBVAEB

Bewilligung derzeit nur bei der SVS erforderlich – bei den anderen ist die Bewilligungspflicht bis auf weiteres ausgesetzt.

Rückerstattung

So funktioniert die Abrechnung

Nach abgeschlossenem Therapieblock erhalten Sie eine Rechnung, die Sie gemeinsam mit der Zahlungsbestätigung und Verordnung bei Ihrer Gesundheitskasse einreichen.

ca. 40–60 %

der Kosten werden je nach Kasse rückerstattet. Bei Zusatzversicherung bitte den restlichen Selbstbehalt erfragen.

TTHG: Als beim Land Tirol eingetragene Ergotherapeutin kann die Leistung unter bestimmten Voraussetzungen über das Land Tirol verrechnet werden.

Stornoregelung

Terminabsagen

Vereinbarte Zeiten sind individuell für Sie reserviert. Bitte sagen Sie spätestens 24 Stunden vorher ab.

Bei kurzfristigerer Absage oder Nichterscheinen kann eine Ausfallpauschale von 50,00 € anfallen, da der Termin meist nicht neu vergeben werden kann.

Bitte erscheinen Sie pünktlich – fehlende Zeit kann nicht nachgeholt werden.

Über mich

Mein Traumberuf seit fast 20 Jahren.

Nicole Rentzsch – Ergotherapeutin

Jedes Kind ist einzigartig – und genau das macht meinen Beruf so besonders und erfüllend.

Seit fast 20 Jahren lebe ich meinen Traumberuf als Ergotherapeutin und habe in dieser Zeit wertvolle Erfahrungen in der Arbeit mit Kindern gesammelt. Diese Arbeit begeistert mich immer wieder aufs Neue.

Auch privat steht für mich das Heranwachsen und Entfalten von Kindern im Mittelpunkt. Als Mama von zwei Kindern kenne ich die Herausforderungen des Familienalltags ebenso wie die Freude über kleine und große Entwicklungsschritte. Diese Erfahrungen helfen mir, Eltern mit Verständnis, Offenheit und auf Augenhöhe zu begegnen.

Werdegang

seit 2026
Frühförderung & Familienbegleitung der Lebenshilfe Tirol, Bezirk Kitzbühel · freiberufliche Ergotherapeutin, Synergie Mensch, St. Johann
2025
Heilpädagogische Familien gGmbH, Bezirk Kitzbühel · freiberufliche Ergotherapeutin, Synergie Mensch, St. Johann
2022–2025
Karenz
2021–2022
Heilpädagogische Familien gGmbH, Bezirk Kitzbühel
2020–2022
Freiberufliche Ergotherapeutin, Gemeinschaftspraxis Beweggrund, St. Johann in Tirol
2017–2021
forKIDS Therapiezentrum, Kitzbühel
2009–2017
Lebenshilfe Tirol, Frühförderung & Familienbegleitung, Bezirk Kitzbühel
2007–2009
Lebenshilfe Tirol, begleitetes Wohnen für Erwachsene mit Beeinträchtigung, St. Johann in Tirol
2003–2006
Bildungsakademie Dresden, Schulteil Leipzig · Abschluss der Ergotherapie

Auszug aus Fort- & Weiterbildungen

  • Modulsystem der sensorischen Integrationstherapie nach J. Ayres (ISI Vorarlberg)
  • Aufgepasst – Interventionen bei Aufmerksamkeitsstörungen / ADHS
  • Das Foto-Interview – Kinder bestimmen ihre Ziele selbst
  • Übungsleiter Therapieklettern Ergotherapie
  • Einführung in die Spiraldynamik – Schwerpunkt Pädiatrie
  • Grundkurs Geschickte Hände
  • Ergotherapie bei visuellen Wahrnehmungsverarbeitungsstörungen
  • „Schwieriges Alter?“ – Behandlung von Kleinstkindern
  • ICF – Einführung in Theorie und Praxis
  • TEACCH – Förderung von Menschen im Autismus-Spektrum

Mein Ziel ist eine individuelle, moderne und qualitativ hochwertige Ergotherapie – darum erweitere ich mein Wissen stetig durch Fortbildungen und den Austausch mit Fachkolleginnen.